Rezension zu „Aquila“


Titel: Aquila

Autor: Ursula Poznanski

Genre: Thriller

Seitenanzahl: 432

Verlag: Loewe

Preis: 16,95€

Inhaltsanagbe

Eigentlich hat sich die neunzehnjährige Nika ihr Auslandssemester in Siena wie Urlaub mit ein bisschen Uni vorgestellt. Doch als sie eines morgens ohne Handy und Schlüssel in ihrer Wohnung eingesperrt ist und ihre Mitbewohnerin Jenny nicht da ist, fällt ihr auf, dass sie sich nicht mehr an die letzten zwei Tage erinnern kann. Dann findet sie auch noch einen von ihr geschriebenen Zettel mit merkwürdigen Botschaften wie: ‚Halte dich fern von Adler und Einhorn‘ oder ‚Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist‘. Schon bald glaubt sie nicht mehr an Zufälle und setzt alles daran sich an die Ereignisse der letzten Tage zu erinnern.

Unsere Meinung

Der Einstieg in die Geschichte gelingt Ursula Poznanski mit einer spannenden Stelle, die sofort schon mal Fragen aufwirft. Als Leser hat man dann gleich mehr Lust weiterzulesen, weil man nach Antworten auf die Fragen sucht. Auch während des weiteren Verlaufs der Geschichte ist die Spannung fast durchgehend sehr hoch. Das Buch ist ein echter Page-Turner, was unter anderem am Schreibstil der Autorin liegt, der dem Leser die verschiedenen Szenen sehr nahebringend. Die Autorin schafft es, die Geschichte logisch aufzubauen, obwohl sie jedem kleinen Detail eine Bedeutung in der Endauflösung gibt. Als Leser kommt man nicht vorher auf die Auflösung, was teilweise an deren Komplexität liegt, aber auch an dem einen oder anderen Zufall in der Geschichte. Dadurch kann das Ende auf den Leser ein bisschen unrealistisch wirken: Es könnte von der Story grundsätzlich passieren, ist aber eher unwahrscheinlich.
Die Charaktere sind auch fast durchgehend schön gestaltet und haben alle ihre guten und schlechten Seiten. Nika ist eine Protagonistin, die eine starke Kämpferin ist, auch wenn es zuerst nicht so scheint. Sie muss vor allem lernen sich selbst zu vertrauen. Sie muss einen starken Geist und Willen haben, um sich zu beweisen. Allein Jennys Person ist vielleicht etwas zu extrem (mehr würde spoilern).

Fazit

Wir empfehlen das Buch allen Leuten, die Thriller mit Elementen eines Krimis mögen. Die Handlung ist so spannend aufgebaut, dass sie das Buch zu einem echten Page-Turner macht. Außerdem ist die Geschichte vollkommen logisch aufgebaut und man weiß nicht vorher, wie diese aufgelöst wird. Nika als Protagonistin hat uns sehr gut gefallen. Auch die restlichen Charaktere haben uns fast durchgehend gut gefallen. Wie immer ist der Schreibstil von Ursula Poznanski sehr anschaulich und flüssig.

Wie eine alte Hose zu „Aquila“ führte

Als Ursula Poznanski ihren Kleiderschrank ausmistete, kamen auch ein paar seit Jahren nicht mehr getragene Jeans zum Vorschein. Sie beschloss, diese noch einmal durchzuwaschen, bevor sie sie schließlich weggeben würde. Also schaute sie nach, ob in den Taschen noch Gegenstände waren. Tatsächlich wurde sie fündig: In einer der Hosentaschen befand sich ein alter Notizzettel – zum Zeitpunktes des Fundes wusste die Österreicherin aber überhaupt nichts mehr mit den Informationen darauf anzufangen. Und so war eine Idee zu ihrem Jugendbuch „Aquila“ geboren, denn darin gibt es eine ganz ähnliche Schlüsselszene.

 

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