Rezension zu „Nachtschwärmer“ von Moira Frank

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Titel: Nachtschwärmer

Autorin: Moira Frank

Seitenanzahl: 400

Verlag: cbj (Verlagsgruppe Randomhouse)

Preis: 17,00€

Inhaltsangabe

Für genau drei Wochen kannte Helena ihren Halbbruder Lukas — über das Internet haben sie regelmäßig gechattet und telefoniert. Doch bevor sie sich im echten leben kennenlernen können, stirbt Lukas durch einen tragischen Autounfall. Als Helena mit ihrem nichtsahnenden Freund die Heimatstadt ihres Halbbruders besucht, trifft sie auf seine besten Freunde. Und auf einmal nimmt ihr sonst eher unspektakuläres Leben Fahrt auf…

Meine Meinung

Als erstes möchte ich mich bei dem Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar bedanken. Der Klappentext und das Cover haben mich wirklich angesprochen, deswegen habe ich das Buch angefragt und fand es wenig später schließlich in meinem Briefkasten wieder…
Zu Beginn des Buches musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, weil die Emotionen der Protagonistin für mich nicht wirklich herüberkamen. Das wurde beim Lesen mit der Zeit zwar besser, aber ich hätte mir einfach noch gewünscht, dass ich mich besser in Helena hineinversetzen hätte können. Die Handlungen und Gefühle der Protagonistin  konnte ich letztendlich doch nicht so vollkommen nachvollziehen. Der Einstieg in die Handlung selbst fiel mir da schon leichter. Es ist in den ersten Kapiteln ziemlich viel passiert, was einen spannenden Einstieg bot. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich es etwas komisch fand, dass Helena ihren Halbbruder so sehr vermisst, obwohl sie ihn doch gerade einmal drei Wochen über das Internet kannte. Dennoch fand ich es sehr schön, wie Helena in den weiteren Kapiteln die ganzen anderen wichtigen Personen, kennenlernt. Vielleicht hätte man sich hier trotzdem ein bisschen mehr Zeit lassen können mit den Entwicklungen der Beziehungen, als nur ein paar Tage. Das kam dann alles doch sehr schnell.  Nichts desto trotz hat es mir dann gefallen, was für eine Entwicklung Helena durchgemacht hat während des gesamten Buches. Die Helena vom Ende des Buches mochte ich viel mehr als das zerbrechliche Mädchen vom Anfang. Dazu haben natürlich auch die ganzen Nebencharaktere beizutragen. Dabei sind diese wirklich alle sehr ungewöhnlich. Letztendlich findet man aber doch etwas liebenswürdiges an ihnen. Einerseits sind sie zwar immer noch urkomisch, aber andererseits hat man sie wirklich liebgewonnen ( geht das überhaupt haha? ).
Das Ende kam für mich dann allerdings wieder plötzlich. Ich habe einfach nicht den Abschluss in der Geschichte gesehen. Aber einen roten Faden gab es über das ganze Buch auch nicht wirklich. Da hätte ich mir gerne noch etwas mehr gewünscht…

Fazit

Okay, ich hoffe die Rezension war nicht so verwirrend für euch — ich weiß nur selber noch nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits hat es mir nicht so gut gefallen, andererseits war es aber schon irgendwie spannend. Ich denke man sollte das Buch einfach lesen, ohne viel über die Handlung und so nachzudenken. Für zwischendurch kann man es dann echt gut lesen…

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