Rezension zu „On The Come Up“ von Angie Thomas

BCZM3992

Titel: On The Come Up

Autorin: Angie Thomas

Übersetzerin: Henriette Zeltner

Genre: Roman

Seitenanzahl: 512

Verlag: cbj (Verlagsgruppe Random House)

Preis: 18,00€ (Hardcover mit Schutzumschlag)

Inhaltsangabe

Rappen ist die große Leidenschaft der sechzehnjährigen Bri. Ihr größter Traum ist es, später bekannt zu werden und ihr Geld damit zu verdienen. Doch als ihre Mutter ihren Job verliert und die Familie immer knapper bei Kasse ist, sieht Bri ihren Durchbruch als Rapperin als einzigen Ausweg aus der Situation. Aber kann sie dem Druck standhalten und sie selbst bleiben? Und wie managt sie dabei noch alle ihre anderen Probleme?

Meine Meinung

„The Hate U Give“ von Angie Thomas hat mir bereits unglaublich gut gefallen. Es war nicht nur ein Jahreshighlight, sondern auch ein Buch mit einem wichtigen Thema. Umso mehr habe ich mich natürlich auf ihr neues Buch gefreut. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an den Verlag, der mir „On The Come Up“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
Bereits auf den ersten Seiten erkennt man den einzigartigen Schreibstil von Angie Thomas wieder. Sie benutzt diesen bestimmten Slang, der einen glauben lässt, sich direkt in den USA in dem schwarzen Viertel Garden Heights wiederzufinden. Dabei beschreibt sie das ganze Leben dort sehr anschaulich, sodass man es sich gut vorstellen kann, auch wenn man es selber überhaupt nicht kennt.  Im Vordergrund steht Bris Traum, das Rappen. Ich finde es hier sehr schön, dass sie den ganzen Werdegang für mich unglaublich realistisch und modern mit Internet, Social Media, etc. darstellt. Echt cool fand ich es dabei, dass ganz viele von der Autorin geschriebene Texte vorkommen. Manchmal konnte ich Bris Handlungen gerade beim Umgang mit ihrer Karriere allerdings nicht wirklich nachvollziehen. Natürlich verstehe ich, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlt, da ihre Mutter keinen Job und die Familie kein Geld mehr hat. Trotzdem fand ich sie in manchen Situationen ein bisschen zu impulsiv und unüberlegt. Da bin ich nicht so ganz mit ihr warmgeworden. Dennoch finde ich die Auflösung der ganzen Verstrickungen und die Frage nach einer Rappkarriere wirklich toll gelöst. Aber nicht nur dieses Thema spielt eine wichtige Rolle, sondern beispielsweise Straßengangs, Drogen oder Rassismus an der Schule. All das sind heutzutage echt wichtige Themen und ich finde es gut, wie die Autorin damit umgeht und sie anspricht.

Fazit

Ganz an „The Hate U Give“ kommt das Buch nicht ran, aber trotzdem ist es absolut lesenswert und spricht wirklich wichtige Themen an…

6 Kommentare zu „Rezension zu „On The Come Up“ von Angie Thomas

  1. Pingback: Lesemonat März

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