Rezension zu „H.O.M.E. – Das Erwachen“ von Eva Siegmund

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Titel: H.O.M.E. – Das Erwachen

Autorin: Eva Siegmund

Genre: Dystopie

Seitenanzahl: 448

Verlag: cbt (Verlagsgruppe Random House)

Preis: 13,00€ (Paperback)

Inhaltsangabe

Die siebzehnjährige Zoë führt das perfekte Leben auf der H.O.M.E.- Akademie. Denn sie hat einen tollen Freund und wird schon bald eine wichtige Mission leiten.
Eines Tages jedoch wacht sie in einem Krankenhaus im zukünftigen Berlin auf, wo ihr die Ärzte sagen, sie sei zwölf Jahre im Koma gelegen. Aber kann das sein? Soll ihr ganzes Leben etwa nur ein Traum gewesen sein? Zu allem Übel ist die Welt, in der sie jetzt lebt, auch noch von einer schrecklichen Wasserknappheit befallen. Vor Berlin breiten sich Flüchtlingslager aus und die Wasserpreise steigen ins Unermessliche. Jetzt muss Zoë sich entscheiden. Soll sie wirklich weiter darum kämpfen ihr altes Leben zurückzubekommen?

Unsere Meinung

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes für uns. Denn bereits letztes Jahr durften wir das Manuskript dank des cbt/cbj – Verlags bei einer Leserunde vorablesen. Damals schon fanden wir es einfach nur toll und bei einer von uns wurde es sogar ein Lesehighlight. Übrigens nochmal vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag, die uns nun das fertige Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt haben!
Bevor wir über den Inhalt der Geschichte reden, möchten wir erstmal auf das wunderschöne Cover aufmerksam machen. Es ist nicht nur toll gestaltet, sondern passt auch noch perfekt zu der Handlung. Das erste Kapitel spielt sich noch auf der H.O.M.E. – Akademie ab und zeigt das fröhliche Leben der Protagonistin Zoë. Sie liebt ihren Freund Jonah über alles und bereitet sich auch noch auf eine superwichtige Mission vor, die sie sogar leiten darf. Ihr Glück bekommt man als Leser richtig zu fassen. Umso überraschter waren wir dann jedoch, direkt danach in eine komplett andere Welt befördert zu werden. Denn plötzlich wacht Zoë auf. Von ihrem schönen Leben davor ist nichts mehr zu sehen und anscheinend lag sie zwölf Jahre im Koma. Da sind die ihre Gefühle natürlich dementsprechend aufgewühlt. Durch den treffenden Schreibstil von Eva Siegmund kann man direkt mitfühlen, wie es Zoë damit geht. Genauso wie sie fragt man sich das dann zusätzlich: Was ist mit meinem alten Leben passiert? War das alles etwa nicht real? Und wo bin ich jetzt? All diese offenen Fragen machen das Buch umso spannender und bringen einen zum weiterlesen. Dabei enthüllt sich die eine oder andere erschreckende Wahrheit. Auf die Suche nach Antworten und Wahrheiten macht sich die Protagonistin zusammen mit ihrem Bruder Tom und ihrem Freund Kip. Die beiden haben wir neben Zoë als Charakter auch super lieb gewonnen. Vor allem Kip ist super süß, hilfsbereit und gibt nicht auf.
So, das Buch ist aber immer noch eine Dystopie und katapultiert einen direkt in eine erschreckend realistische Zukunftsvision. Dort gibt es nämlich einen extremen Wassermangel, was zu Unmengen von Flüchtlingen, Krankheiten und vielem mehr führt. Während des Lesens haben zumindest wir uns immer wieder gefragt, ob die Vorstellung denn so abwegig ist, was wir nicht glauben. Aber genau das macht das Buch noch toller und spannender.

Fazit

Eine starke Protagonistin, eine realistische Zukunftsversion und eine spannende Handlung machen das Buch sogar zu einem Jahreshighlight! Wenn ihr also Dystopien oder ganz generell fesselnde Bücher mögt, müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen!

Lesehighlights im Jahr 2017

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