Rezension zu „The Perks of being a Wallflower“ von Stephen Chbosky

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Titel: Das also ist mein Leben (engl.: The Perks of being a Wallflower)

Autor: Stephen Chbosky

Übersetzer: Oliver Plaschka

Genre: Contemporary

Seitenanzahl: 288

Verlag: Heyne fliegt

Preis: 12,99€ (Klappenbroschur)

Inhaltsangabe

Der sechzehnjährige Charlie ist fünfzehn und kommt gerade neu auf die Highschool. Doch dort ist es für ihn nicht immer nur leicht. Denn auch er hat die für sein Alter typische Probleme. Als er dann die Geschwister Sam und Patrick kennen lernt, wird sein Leben zu einer Achterbahn, die so schnell nicht mehr anhält. In dem Buch erzählt Charlie seine Geschichte in vielen Briefen an einen unbekannten Freund und lässt den Leser so an seiner besonderen Sichtweise auf die Welt teilhaben…

Unsere Meinung

Ehrlich gesagt wussten wir nach dem Klappentext noch nicht wirklich viel mit dem Buch anzufangen. Letztendlich war es auch ganz anders, als wir erwartet hatten. Denn eine typische Highschoolromanze ist das Buch wirklich nicht…
Schon sehr schnell merkt man, dass der Stil dieses Buches einzigartig ist. Denn der Protagonist Charlie spricht durch seine Briefe den Leser indirekt an und breitet seine Geschichte vor ihm aus. Vor allem aber beschreibt er sehr detailliert seine Gedanken und Gefühle. Dabei hat er fast schon eine abgedrehte Weise alles wahrzunehmen. Einerseits fällt ihm unglaublich viel auf, da er ein guter Beobachter ist. Andererseits nimmt er andere Dinge scheinbar nicht wahr. Genauso ist er manchmal niedergedrückt und an anderen Tagen super aufgedreht. Das alles klingt wirklich verrückt… und trotzdem mögen wir Charlie. Er ist nämlich einmal ein ganz anderer Charakter, den wir sonst noch nie so gehabt haben. Seine Sichtweise auf die Welt finden wir auch super interessant. Manchmal konnten wir allerdings nicht so ganz nachvollziehen, wie er handelt . Beispielweise beobachtet er Leute in bestimmten Situationen, während diese schlimme Dinge tun, verhindert diese allerdings nicht. Das geht echt gar nicht! Ansonsten ist er aber schon sympathisch. Des weiteren haben wir aber auch Sam super lieb gewonnen. Sie ist so eine tolle Freundin und ihr ist es egal, was andere Personen von ihr denken. Auch Patrick ist ein richtig netter Kerl und ein guter Freund.
Nun aber zu der Geschichte: Wenn man den Inhalt oder die wichtigen Ereignisse des Buches zusammenfassen müsste, wäre man schnell durch. Aber obwohl die Handlung keinerlei Action hat, ist das Buch trotzdem spannend. Es geht nämlich mehr um die Charaktere, wie diese handeln und welche Emotionen bestimmte Situationen hervorrufen. Dabei muss man manchmal auch hinter die Zeilen blicken, um den tieferen Sinn des Geschriebenen zu erfassen. Denn wenn man genau hinschaut, steckt in dem Buch so viel mehr, als nur die Geschichte über den Jungen Charlie…

Fazit

Das Buch ist zwar nicht wirklich actionreich, aber diese besonderen Charaktere und Charlies abgedrehte Sichtweise auf die Welt machen es trotzdem spannend. Alle Leute, die mal was ganz anderes lesen wollen und auch Lust haben sich auf diese Geschichte einzulassen, sollten es mit diesem Buch probieren ;-)

Ein Kommentar zu „Rezension zu „The Perks of being a Wallflower“ von Stephen Chbosky

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