Rezension zu „Infernale“ von Sophie Jordan

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Titel: Infernale

Autorin: Sophie Jordan

Übersetzerin: Ulrike Brauns

Genre: Thriller

Seitenanzahl: 384

Verlag: Loewe

Preis: 17,95€

Inhaltsangabe

Davys große Leidenschaft ist die Musik. Ihre Zeit verbringt sie oft mit ihren Instrumenten und ansonsten mit ihren Freunden oder in der Schule. Ihr Leben könnte nicht besser sein. Zumindest bis eines Tages das HTS-Gen bei ihr diagnostiziert wird. Dieses Gen kursiert seit einiger Zeit in den USA und die betroffenen Personen gelten als besonders gewalttätig. Das trifft nun auch auf Davy zu. Auf einmal verändert sich alles für sie. Ihre Freunde und ihre Familie wenden sich von ihr ab und auf der Straße wird sie anklagend angesehen. Dabei ist sie doch gar nicht gewalttätig und hat nichts verbrochen…

Unsere Meinung

Schon öfter ist uns dieses Buch auf Bookstagram begegnet und wir haben stets Gutes darüber gehört. Trotzdem sind wir erstmal nicht dazu gekommen es zu lesen. Zumindest bis eine Freundin von uns das Buch gelesen und es uns anschließend wärmstens empfohlen hat. So haben wir das Buch also auch gelesen…
Im ersten Kapitel des Buches geht es mit einer ganz alltäglichen Szene aus dem Leben der Protagonistin los. Sie geht in die Schule, trifft sich mit ihrem Freund und ihrer besten Freundin und macht Musik. Alles scheint auf den ersten Blick so perfekt zu sein. Als Davy später allerdings das HTS-Gen diagnostiziert wird, ändert sich alles. Diese Veränderungen treten jedoch erst später auf und das Buch beginnt erstmal eher langweilig. Ja, zu Anfang sahen wir nicht so viel Spannendes in der Geschichte oder auch der flachen Protagonistin. Wie wir uns geirrt haben! Denn schon bald merkt man, wie die Leute Davy ihr wahres Gesicht zeigen. Niemand traut ihr mehr aufgrund des Gens. Doch wenigstens enge Freunde und Familie sollten in einer solchen Situation doch zu ihr halten. Das ist aber gar nicht der Fall. Besonders ihre Freunde trauen ihr nicht mehr über den Weg und sich wirklich gemein zu ihr. Dabei tut sie nicht einmal etwas. Davy ist nicht gewalttätig, sondern immer noch das nette Mädchen von Früher. Doch ihre Vertrauten sowie die Außenstehenden lassen sich einfach von den umständen blenden und achten nicht mehr auf die Realität. Das führt die Autorin mithilfe ihres Schreibstils wirklich gut und auch verständlich auf. Allerdings zeigt sie nicht nur schlechte Seiten. Denn Davy findet unter den HTS-Trägern neue Freunde. Freunde, die sie mögen wie sie ist und nicht auf ihren Status als Infizierte achten. Das ist dann wirklich sooo schön zu lesen. Diese Szenen sowie die damit verbundene Liebesgeschichte haben uns echt super gefallen. Außerdem mochten wir ihre neuen Freunde auch super gerne. Denn sie machen das Buch noch spannender, als es ohnehin schon ist.

Fazit

Obwohl das Buch eher langweilig beginnt, wird es doch noch zu einer super spannenden Geschichte mit einer tollen Aussage. Wenn ihr also auf Bücher mit einer interessanten Handlung und tollen Charakteren steht, dann solltet ihr „Infernale“ unbedingt lesen ;-)

5 Kommentare zu „Rezension zu „Infernale“ von Sophie Jordan

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