Rezension zu „One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe“ von Erin Watt

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Titel: One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe

Autorin: Erin Watt (Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen)

Übersetzerin: Franzi Berg

Genre: Young Adult Liebesgeschichte

Seitenanzahl: 365

Verlag: Piper

Preis: 12,99€ (Klappenbroschur)

Inhaltsangabe

Die siebzehnjährige Beth versucht alles um der strengen Aufsicht ihrer Eltern zu entkommen. Da kommt ihr der attraktive und mysteriöse Chase, den sie auf einer Party kennenlernt gerade richtig. Doch als sie die Nacht mit ihm verbringt, weiß sie noch nicht, wer er wirklich ist. Denn er hat ein dunkles Geheimnis, das eng mit dem Tod von Beths Schwester verwoben ist. Doch diese Wahrheit wird für die beiden immer schwerer zu ignorieren, vor allem als Chase auch noch an Beths Schule auftaucht. Doch auch ihre Gefühle für einander lassen sich nicht länger leugnen. Aber kann eine Beziehung überhaupt funktionieren, bei dieser Vergangenheit?

Unsere Meinung

Von Erin Watt und ihren tollen Büchern hatten wir schon sehr viel gehört. Und trotzdem waren wir bis jetzt nicht dazu gekommen eines ihrer Bücher zu lesen… Als wir im Programm von Netgalley allerdings „One Small Thing“ fanden, mussten wir es sofort anfragen und bekamen das eBook kurz danach vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmal dafür!
Das Buch steigt gleich im ersten Kapitel voll in die Handlung ein. Dem Leser wird nämlich schon in der ersten Szene Beths schwieriges Verhältnis zu ihren Eltern näher gebracht. Da merkt man gleich, dass ihre Mutter und ihr Vater noch immer nicht über den drei Jahre zurückliegenden Tod ihrer älteren Schwester hinweg gekommen sind. Das ist noch verständlich, denn natürlich ist es nicht einfach eine Tochter zu verlieren. Vor allem später merkt man allerdings, dass sie damit wirklich schlecht umgehen. Vor lauter Angst um ihre jüngere Tochter Beth werden sie zu Helikoptereltern der schlimmsten Sorte. Wirklich, keine normalen Eltern montieren ihrem siebzehnjährigen Kind die Zimmertür ab, tracken es mit GPS oder lassen es nicht mehr alleine aus dem Haus. Das nimmt im weiteren Buch wirklich einen sehr starken Ausmaß. Da fragt man sich dann manchmal sogar, ob es solche Leute wirklich gibt, so extrem ist die Situation. Durch den plausiblen Grund fanden wir das aber nicht weiter schlimm. Einzig und allein die Auflösung dieser Situation kam für uns ein bisschen plötzlich und schnell.
In dieser Lage bleibt Beth aber nicht die brave Tochter, sondern handelt eher rebellischer, als sie es sonst würde. So schleicht sie sich eines Tages auch auf eine Party, auf der sie dann Chase kennenlernt. Doch da ahnen die beiden noch nicht, wer der jeweils andere wirklich ist. Das tun sie erst später, als Chase dann nach drei Jahren Gefängnis auf Beths Schule geht. Dort ergeht es ihm aufgrund seiner Vergangenheit aber nicht wirklich gut. Er wird gemobbt, ihm werden Vorwürfe an den Kopf geworfen und niemand behandelt ihn wie die Person, die er wirklich ist. Das hat uns beim Lesen besonders erschreckt, da viele Leute auch im echten Leben Vorurteile haben. Genau von diesen lassen sich die Leute in der Schule hier auch leiten. Und nicht nur ein paar, sondern fast alle. Alle außer Beth. Die will Chase trotz der Verbindung zu ihrer Schwester als die Person, die er wirklich ist, kennenlernen. Denn in Wirklichkeit ist er ein super netter und süßer Junge. Außerdem kann man so viel von ihm lernen. Man soll auf die kleinen Dinge schauen, auf die kleinen Sachen, die einen glücklich machen und nicht auf die schlechten und niederschlagenden. Natürlich kann Beth seiner Anziehungskraft nicht lange widerstehen. Aber auch Chase entwickelt Gefühle für Beth. Aww, die beiden sind zusammen einfach sooo süß… und das Ende ist auch unglaublich toll :-)

Fazit

Wo sind die Fans von tiefgehenden, emotionalen Liebesgeschichten mit tollen Botschaften? Denn ihr solltet dieses Buch unbedingt lesen. Es ist so schön!

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