Rezension zu „Maybe Someday“ von Colleen Hoover

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Titel: Maybe Someday

Autorin: Colleen Hoover

Übersetzerin: Kattrin Stier

Genre: New Adult

Seitenanzahl: 432

Verlag: dtv

Preis: 12,95€ (Klappenbroschur)

Inhaltsangabe

Eigentlich hat Sydney ein perfektes Leben: Sie hat einen tollen Freund, wohnt mit ihrer besten Freundin in einer WG und studiert Musik. Doch dann betrügt ihr Freund sie, und das sogar mit ihrer besten Freundin. Auf einmal hat sie nichts mehr. Nicht einmal mehr eine Wohnung. Notgedrungen zieht sie bei dem Musiker Ridge in die WG mit ein. Doch ist das eine gute Idee? Mit seiner Leidenschaft für die Musik und seiner Art bringt er Sydney – und ihr Herz – plötzlich total aus dem Konzept. Und das ist gar nicht gut. Sie hat sich doch gerade erst von ihrem Ex getrennt und außerdem hat Ridge schon eine Freundin…

Unsere Meinung

Ja ja, die hoch gelobte Queen der Liebesgeschichten, Colleen Hoover. Wirklich alle reden nur in den höchsten Tönen von ihr und zählen sie und ihre Bücher oft zu ihren Lieblingen. Auch wir mussten da natürlich irgendwann ein Buch von ihr lesen, ist doch klar. Und „Maybe Someday“ war nun einmal bei uns beiden das erste Buch von ihr.
bereits auf den ersten Seiten merkt man wie wunderbar der Schreibstil ist. Alle Situationen werden in solcher Klarheit geschildert. Aber vor allem die Gedanken und die Charakter der Protagonisten scheinen sich hinter jedem Wort zu verstecken. Wirklich überall, in jeder kleinen Bewegung und allen Entscheidungen spiegeln sich die Personen wieder. Und gerade deswegen haben wir als Leser auch eine so unglaublich starke innere Verbindung zu Sydney und Ridge aufgebaut. Man musss einfach mit den beiden mitfühlen. Das ist zwar manchmal unglaublich toll, wenn sie gerade glücklich sind, aber es zerstört einen innerlich auch total. Denn obwohl das Buch eine Liebesgeschichte ist, ist es alles andere als nur schön. Nein, zwischendurch wird einem wirklich das Herz herausgerissen und man leidet total. Denn das Schicksal und die Liebe hat es den Protagonisten auch ohne unnötige Dramen nicht einfach gemacht. Sie müssen wirklich so viele Hürden überwinden. Und genau das unterscheidet dieses Buch von anderen billigen Liebesgeschichten. Es werden keine Dramen erzwungen und ansonsten ist alles gut. Nein, die Schwierigkeiten in dem Buch wirken, genau wie die Liebe, einfach echt. Außerdem ist das Buch total vielschichtig und behandelt (wenn auch manchmal nicht so ausführlich) viele wichtige und gute Themen. Beispielweise ist unser einer Protagonist Ridge taub. Ja, er kann wirklich nichts hören. Trotzdem ist es toll, wie er damit umgeht und auch seine Leidenschaft für Musik auslebt. Um Musik geht es in dem Buch aber auch. Denn Ridge und Sydney schreiben des Öfteren Lieder zusammen. Dabei ist ein Lied jedoch nicht nur ein Lied, sondern eine Ausdrucksmöglichkeit, die die inneren Gefühle offenbart. Das waren jetzt nur zwei Beispiele aus unglaublich vielen, aber wir wollen ja nicht schon alles verraten… ;-)
So, zuletzt noch etwas zu den Charakteren. Wie oben schon gesagt sind Sydney und Ridge wirklich wunderbare einzigartige Personen. Aber auch die anderen Charaktere wie Warren, Bridgette, Maggie und auch die ganzen anderen haben hier eine Erwähnung verdient. Denn auch sie tragen ihren Teil zu der Geschichte bei und ohne sie würde diese nicht funktionieren.

Fazit

Nicht ohne Grund ist das Buch bei einer von uns bereits letztes Jahr eines ihrer Jahreshighlights geworden. Diese Liebesgeschichte sollte einfach jeder gelesen haben! Denn sie ist mit ihrer Vielschichtigkeit, den tollen Charakteren und dem wunderbaren Schreibstil wirklich sooo toll :-)

Specials

In dem Buch schreiben die beiden Protagonisten Sydney und Ridge mehrere Lieder zusammen. Diese Lieder gibt es wirklich. Denn der Musiker Griffin Peterson hat die Lieder in Zusammenarbeit mit Colleen Hoover tatsächlich geschrieben. Es sind die gleichen Texte wie im Buch und auch die Art der Musik ist wie im Buch. Ihr könnt einfach den Buchtitel und die Autorin bei Youtube eingeben, dann kommt ihr zur Playlists mit allen Liedern. Es ist vielleicht ganz schön die Lieder beim Lesen anzuhören.

 

2 Kommentare zu „Rezension zu „Maybe Someday“ von Colleen Hoover

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