Rezension zu „Palace of Glass – Die Wächterin“ von C. E. Bernard

Cover Palace of Glass

Titel: Palace of Glass – Die Wächterin

Autorin: C. E. Bernard

Übersetzerin: Charlotte Lungstrass-Kapfer

Genre: Dystopie mit Fantasyelementen

Seitenanzahl: 416

Verlag: penhaligon (Verlagsgruppe Random House)

Preis: 14,00€

Inhaltsangabe

Im Jahre 2054 sind in London jegliche Berührungen verboten und die Bürger vermummen sich bis zum Kinn, damit  auch ja kein Stückchen Haut mehr herausschaut als unbedingt nötig. Das alles machen sie, weil sie Angst haben. Angst vor den Magdalenen, die durch Hautkontakt in den Geist anderer eindringen können – und diesen verändern können. Rea ist eine solche Magdalena und sie schleicht sich nachts hinaus, um sich mit ihren Fähigkeiten und den nackten Fäusten im Nahkampf gegen andere zu behaupten. Doch ihr Talent bleibt nicht lange unentdeckt. Schon bald muss sie an den Königshof um einen ihrer bittersten Feinde, den Kronprinzen, als deren Leibwächter zu beschützen. Aber wenn am Hof jemand wüsste, wer sie ist, würden sie Rea hinrichten….

Unsere Meinung

Weil das Buch sowohl auf Bookstagram als auch auf anderen Blogs hoch gelobt wurde, mussten wir es einfach auch lesen. Und kaum drei Tage nachdem wir es dann hatten, war es schon ausgelesen. Denn „Palace of Glass“  ist einfach so spannend. Schon auf den ersten Seiten wird man völlig überwältigt von den vielen Eindrücken des dystopischen Londons. Die Stadt ist einerseits sehr modern mit dem Glaspalast, den Tablets, Handys und anderen elektronischen Geräten. Andererseits wirkt London aber auch etwas historisch angehaucht. Der Kleidungsstil der Bürger ist eher dem 19. Jahrhundert entsprungen und zum Beispiel auch die Anstandsdamen wirken eher altmodisch. Doch dieser Mix der beiden Zeiten wirkt weder chaotisch noch unpassend. Die Autorin vermischt diese Welten mit Gefühl und schafft dem Leser somit ein unglaublich interessantes und tolles Setting. Diese Welt wird dem Leser schon auf den ersten paar Seiten sehr detailreich nahegebracht, nur zieht es sich dadurch vielleicht ein bisschen im späteren Verlauf, wenn Rea an den Königshof kommt. Da gibt es dann nicht mehr so viel zu erzählen und es passiert nicht so viel. Allerdings gibt es dann relativ schnell eine Stelle, bei der ein unerwartetes Ereignis geschieht und ab da bis zum Ende bleibt es durchgehend spannend (Achtung Suchtgefahr ;-) ). In dem Palast findet man in jeder Ecke Intrigen, Lügen und Geheimnisse. Man weiß auch nicht mehr, wem man trauen kann und wann es den nächsten Anschlag gibt. Da raubt die Autorin einem wirklich den letzten Nerv.
Genauso wie diese Sachen, gehören zu einem richtigen Königshof natürlich auch die Königsfamilie, ihre Wächter, andere Adelige sowie der gesamte dazugehörige Hofstaat. Die wichtigen Charaktere dort sind alle wirklich schön gestaltet. Die Duchesse ist mit ihrer fröhlichen, ausgelassenen Art einfach jemand, den man gernhaben muss. Und der Weiße Ritter ist mit seinem ruhigen, liebevollen Charakter einer unserer versteckten Helden. Na ja und der Prinz ist vielleicht ein winziges bisschen den Klischees nachempfunden, dadurch aber nicht minder gut – und attraktiv. Auch Rea als Protagonistin ist direkt sympathisch. Sie ist schlagfertig, stark und scheut keine Gefahr. Außerdem ist sie eine Magdalena und die Anwendung der Gabe beschreibt die Autorin mit ihrem Schreibstil sehr bildlich. Man kann sich richtig vorstellen, wie sie in die Köpfe anderer eindringt und dort je nach dessen Charakter Schubladen, Stränge oder Licht vorfindet.

Fazit

Der Hype um dieses Buch ist definitiv gerechtfertigt. Das gut durchdachte Setting, die ausgeklügelten Intrigennetze sowie die tollen Charaktere machen das Buch zu einem echten Page-Turner. Auch die Fantasyelemente bezüglich der Magdalenen sind einfach nur super in die dystopische Welt mit eingebaut. Leute, lest dieses Buch einfach selbst. Es kann euch nur gefallen! Ach und für alle Romantiker, eure Liebesgeschichte kriegt ihr schon.

Vielen Dank nochmal an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

3 Kommentare zu „Rezension zu „Palace of Glass – Die Wächterin“ von C. E. Bernard

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