Rezension zu „Tower of Dawn“ von Sarah J. Maas

Titel: Tower of Dawn

Autor: Sarah J. Maas

Genre: High-Fantasy

Seitenanzahl: 664

Verlag: Bloomsbury Publishing

Preis: 7,99 Pfund  (Taschenbuch)

Inhaltsanagbe

Chaol und Nesryn sind nun auf dem Südlichen Kontinent. Einerseits wollen sie den König dort um die Unterstützung im Krieg bitten. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach, denn der König sieht keinen Grund ihnen zu helfen, vor allem, nachdem sein Land von großer Trauer erschüttert ist. Andererseits will Chaol in Antica die Hilfe der Heiler des Torre Cesme aufsuchen, damit er von den im Kampf davongetragenen Wunden geheilt wird. Yrene Towers kann ihm helfen, aber schafft sie es ihre Vergangenheit zu vergessen, um dem Lord aus Adarlan zu helfen?

Unsere Meinung

Als Erstes ist hier anzumerken, dass „Tower of Dawn“ zwar als Zusatzgeschichte zur „Throne of Glass“-Reihe gilt, aber durchaus Einflüsse auf die Handlung der Hauptbücher nimmt. Für das Verständnis ist es daher wichtig, auch dieses Buch zu lesen. Aber den Sarah J. Maas Fans unter euch brauchen wir das sowieso nicht zu sagen, da sie das Buch mittlerweile wahrscheinlich schon längst verschlungen haben oder es bald tun werden ;-)
Wir haben auch schon fast alle anderen Bücher von Sarah J. Maas gelesen und geliebt und sind mit entsprechenden Erwartungen an die Lektüre rangegangen. Die Autorin hat diese aber alle erfüllt. Die Handlung bringt dieses Mal zwar nicht ganz so viele Kampfszenen, ist aber trotzdem spannend. Es geht mehr darum, sich selbst zu überwinden, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Es geht darum, sich nicht von all den schlimmen Erlebnissen erdrücken zu lassen, sondern dagegen anzukämpfen. Außerdem gibt es bei den ganzen Intrigen, Gerüchten und Geheimnissen am königlichen Hof einfach immer etwas Interessantes zu lesen. Und das Schloss ist nicht der einzige Schauplatz auf dem Südlichen Kontinent. Es werden dem Leser auch noch ganz andere neue Orte gezeigt. Dabei gibt es geheimnisvolle steinerne Türme, vergessene Grabstätten oder Heerlager in den hohen Bergen. Genauso vielfältig, wie die Settings, sind auch die Charaktere. Obwohl man Chaol und Nesryn schon von den  vorigen Bänden kennt, lernt man sie hier noch einmal von ganz anderen Seiten und viel genauer kennen und sie müssen einem einfach ans Herz wachsen (wenn sie das nicht schon vorher sind). Außerdem haben wir in Yrene Towers noch eine Lieblingsperson gefunden. Ihre Art mit Dingen umzugehen, bringt den Leser einfach dazu sie dafür zu bewundern und vielleicht ein kleines bisschen mehr wie sie sein zu wollen. Auch die anderen Charaktere hat die Autorin wunderbar abwechslungsreich und vielseitig gestaltet.
Sarah J. Maas schneidet in ihrem Buch auch noch ein sehr wichtiges Thema an, das jeden im Alltag betrifft. Jeder hat schon einmal körperlich behinderte Menschen auf der Straße gesehen und vielleicht sogar darüber nachgedacht, wie sie sich fühlen. Die Autorin zeigt in „Tower of Dawn“ sehr gut, wie sich so jemand fühlen kann und auch als nicht behinderter kann man sich dann vorstellen, wie es ist, wenn man nicht alles machen kann, wie andere, wenn man sich gedemütigt fühlt und die Hilfe von anderen nicht annehmen will….

Fazit

Auch diesmal hat uns Sarah J. Maas wieder begeistert. Ihre Geschichte, die davon handelt seine Vergangenheit zu überwinden, alte Geheimnisse aufzudecken und zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, ist wieder mal super spannend und emotional. Auch alle alten und neuen Charaktere sowie das wunderbare, abwechslungsreiche Setting machen das Buch lesenswert. Ein Muss für alle Sarah J. Maas Fans!

3 Kommentare zu „Rezension zu „Tower of Dawn“ von Sarah J. Maas

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