Rezension zur „Will & Layken“-Reihe von Colleen Hoover

Titel:
Will & Layken – Eine große Liebe (Sammelband)

Autor: Colleen Hoover

Übersetzer: Katarina Ganslandt

Genre: Young Adult

Seitenanzahl: 864

Verlag: dtv

Preis: 15€

Inhaltsanagbe

Layken hat kürzlich ihren Vater verloren und startet mit ihrer Mutter und ihrem Bruder einen Neuanfang in einem beschaulichen Vorort von Detroit. Ihr kleiner Bruder steigt gerade aus dem Umzugswagen und freundet sich schon mit dem Nachbarsjungen an und auch Laykens trübe Stimmung hellt sich schlagartig auf, als sie dessen großen Bruder Will kennenlernt. Sofort funkt es zwischen den beiden, auch das erste Date ist geradezu magisch – da stellt sich den beiden das Schicksal in den Weg. Nicht einmal, sondern gleich zweimal schlägt es zu und die Hürden scheinen unüberwindbar…

Unsere Meinung

Unser erster Buch von Colleen Hoover war „Maybe Someday“ und hat uns restlos begeistert, nachdem wir es in einem Rutsch ausgelesen haben. Gleich am nächsten Tag sind wir in die Buchhandlung gestürmt und haben nach dem nächstbesten Hoover gegriffen und so auch „Nächstes Jahr am selben Tag“ verschlungen. Es folgten „Nur noch ein einziges Mal“ und nun der Sammelband „Will & Layken“ – jedenfalls war das der Plan. Nachdem wir den ersten Teil mit mäßiger Begeisterung gelesen haben, konnten wir spätestens nach der Hälfte des zweiten Teils nicht weiterlesen. Zu groß war die Langeweile, zu niedrig die Spannung, zu klischeehaft und überemotional und kindisch die Charaktere. Versteht uns nicht falsch, der erste Teil war ein netter Roman. Der Twist zu Beginn der Geschichte war nett und hat der Liebesgeschichte Würze verliehen. Wir haben mit Will und Layken dem Finale entgegengefiebert und mit Layken eine Träne vergossen, als sie einen weiteren schweren Schicksalsschlag wegstecken musste. Eine runde Sache, dachten wir am Ende. Und so stellte sich die Frage: Was kann der zweite Teil noch für uns bereithalten?
Tatsächlich war das Buch als einziges von der Autorin vorgesehen; daraus sollte nie eine Reihe entstehen. Die Idee dazu kam (dem Verlag) erst mit dem überraschend großen Erfolg für das Debüt der Autorin. Leider merkt man dem zweiten Teil sein erzwungenes Dasein an – es besteht einfach keine Notwendigkeit, die Geschichte weiter zu erzählen und so wirkt der Konflikt, von dem die Fortsetzung lebt, gekünstelt und unnötig. Die Auflösung reizt uns so wenig, dass wir uns dazu entschlossen haben, das Buch abzubrechen.

Fazit

Mit Gewissheit können wir nur sagen: Der erste Teil der Reihe ist eine nette Liebesgeschichte, die jedoch nicht durch all zu besonders konstruierte Charaktere besticht, wie wir es sonst von Colleen Hoover gewöhnt sind. Wer nach dem ersten Teil nicht den Drang hat, weiterzulesen, sollte es dabei belassen – uns hat der zweite Teil in der ersten Hälfte nicht ausreichend packen können, um noch mehr Zeit in die Geschichte zu investieren. Schade!

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