Rezension zu „Constellation – Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray

Titel: Constellation – Gegen alle Sterne

Autor: Claudia Gray

Übersetzer: Christa Prummer-Lehmair & Heide Horn

Genre: Fantasy

Seitenanzahl: 512

Verlag: cbj (Verlagsgruppe Random House)

Preis: 18,00€ (Hardcover)

Inhaltsanagbe

Als Noemis Freundin in einem Kampf mit dem Feind – der Erde – tödlich verletzt wird, beschließt Noemi kurzerhand auf ein verlassenes Raumschiff zu gehen, um dort nach medizinischen Hilfsmitteln zu suchen. Doch die Freundinnen sind nicht allein auf dem Schiff. Außer ihnen ist dort nämlich der mechanisch hoch entwickelte Roboterjunge Abel, der eigentlich darauf programmiert ist, die beiden Mädchen zu töten. Noemi schafft es aber ihn auszutricksen. Kurz darauf beginnt für die beiden eine aufregende Reise durch das Weltall. Sie müssen viel Mut, Menschlichkeit und Geschick gegenüber dem Feind beweisen.

Unsere Meinung

Bei diesem Buch hat uns in erster Linie der Klappentext angesprochen: Das Science-Fiction Abenteuer eines Mädchens und eines Roboterjungen. So etwas kann man doch immer lesen. Dabei hat uns vor allem der Teil mit Abel, dem Roboter angesprochen – und wir wurden nicht enttäuscht. Da das Buch sowohl aus Noemis Perspektive als auch aus Abels geschrieben ist, hat man einen super Einblick in die Denkweise des Mechs (Roboter in Menschenform). Dabei hat die Autorin vor allem die Wechsel und die unklaren Grenzen zwischen den mechanischen und menschlichen Denkpassagen sehr gut herausgearbeitet. Dieser Aspekt hat die Lektüre noch viel spannender und interessanter gemacht. Auch die Kapitel, die aus Noemis Sicht geschrieben sind, fanden wir ansprechend, da wir sie selbst und ihre Sichtweisen sofort ins Herz geschlossen haben.
Die Handlung an sich fanden wir spannend, obwohl wir uns bei den entscheidenden Szenen noch mehr Ausarbeitung und Details gewünscht hätten. Diese fehlende Genauigkeit wurde aber durch das wunderbare Setting, das aus dem Weltall und  fünf wichtige Planeten besteht, wett gemacht. Jeder der fünf Planeten war individuell gestaltet und interessant. Und auch unser Planet, die Erde, kam in dem Buch vor. Diesmal aber nicht als das Gute, sondern als das Böse, das Unterdrückende. Dadurch wurde mal ein anderes Licht als sonst auf unseren Heimatplaneten geworfen. Diese war jedoch keineswegs unrealistisch oder uninteressant, sondern hat zum Nachdenken angeregt und hat das Buch spannender gemacht.

Fazit

Ein wunderbar gestaltetes Setting mit dem Planet Erde als Feind, ein interessanter Roboterjunge zwischen Menschlichkeit und Technik, sowie der angenehme Schreibstil machen das Buch zu dem , was es ist: Ein spannender Science-Fiction Roman, den man als Liebhaber von Geschichten, die im Weltall spielen und in denen man für das Wohl des eigenen Planeten kämpft, unbedingt lesen sollte.

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