Rezension zu „Berühre mich. Nicht.“ von Laura Kneidl

Titel: Berühre mich. Nicht.

Autor: Laura Kneidl

Genre: New Adult

Seitenanzahl: 462

Verlag: Lyx

Preis: 12,90€

Inhaltsanagbe

Sage ist von zu Hause weggegangen, um einen Neuanfang fern von der Angst zu starten. Nur mit einem alten VW-Bus, ihrem Material zum Schmuckbasteln und der Decke ihrer Oma verbringt sie die Tage in Melview. Sie hat kein Geld und keine Wohnung, weshalb sie notgedrungen einen Job in der Bibliothek annimmt. Dort trifft sie auf Luca. Luca, der für alles Schlimme, was sie zu Hause erlebt hat, zu stehen scheint. Doch als Sage ihn genauer kennen lernt, bringt er ihr Herz dazu gefährlich schnell zu schlagen.

Unsere Meinung

Laura Kneidl schafft es den Leser die Charaktere sehr schnell lieb gewinnen zu lassen. Diese sind zwar nicht gerade ausgefallen oder besonders, aber genau das macht sie aus. Dadurch haben wir als Leser sofort mit ihnen mitfühlen können und sich für sie gefreut, sie bemitleidet,… Manchmal sind sie vielleicht etwas zu nett und Lucas Aussehen zu klischeemäßig, darüber sieht man aber gerne hinweg. Sage als Protagonistin muss in dem Buch immer wieder Mut zeigen und ihre Erinnerungen überwinden. Doch es ist nicht so, dass sie das schon im zweiten Kapitel schafft und sich das Buch dann anderen Dingen zuwendet. Es wird alles in einem realistischen Tempo schön nacheinander aufgebaut. Das gilt auch für die unvermeidliche Liebesgeschichte. Dadurch wird das Buch viel tiefgehender und einem bleibt mehr Zeit die Charakter kennen zu lernen und mehr über Sages Situation zu erfahren. Die Autorin schafft es auch mit dem ernsten Thema, das in dem Buch behandelt wird, gut umzugehen. Die hervorgerufenen Reaktionen der Protagonistin sind sehr genau beschrieben und auch die Gefühle völlig verständlich.
Man könnte meinen, dass die Handlung bei einem New Adult-Buch nur so dahinplänkelt, bei „Berühre mich. Nicht.“  ist aber durchaus etwas Spannung im Spiel. Diese ist eher auf die leichte Art, genügt jedoch, um immer weiter lesen zu wollen. Der Cliffhanger am Ende ist ein bisschen doof, die Vorfreude auf den zweiten Teil aber umso größer.

Fazit

Ja ja, langsam wird es langweilig, aber auch wir müssen uns dem Hype um „Berühre mich. Nicht.“ anschließen. Die Charaktere und der Schreibstil sind durchgehend wunderbar. Und auch die Handlung mit Sages negativen Erlebnissen und der Liebesgeschichte im Vordergrund ist sehr tiefgehend und hat uns als Leser alles andere als kalt gelassen. Ein Buch, das durchaus ein ernstes Thema behandelt, trotzdem aber nicht nur ernst und deprimierend ist. Es gibt sogar Teile, bei denen wir vor Freude über die Handlung einen Luftsprung hätten machen können.

Ein Kommentar zu „Rezension zu „Berühre mich. Nicht.“ von Laura Kneidl

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