Rezension zu „Oblivion – Lichtflimmern“

Titel: Obliviom – Lichtflimmern

Autor: Jennifer L. Armentrout

Übersetzer: Anja Malich

Genre: Fantasy-Liebesgeschichte

Seitenanzahl: 368

Verlag: Carlsen 

Preis: 19,99€

Inhaltsanagbe

Anstatt Katy zu beschützen und sich von ihr fernzuhalten, macht Daemon genau das Gegenteil. Er hat sie geheilt, obwohl er es nicht sollte. Er hat ihr von den Lux und Arum erzählt und trotz der ganzen Proteste kann er sich einfach nicht von ihr fern halten. Doch was ihn betrifft scheint Katy anderer Meinung zu sein. Zu allem Überfluss muss jetzt auch noch der gutaussehende Blake, der mehr als nur ein Geheimnis zu hüten scheint, auftauchen. Der zweite Teil der „Obsidian“-Reihe („Onyx – Schattenschhimmer“) wird aus Daemons Sicht erzählt.

Unsere Meinung

Achtung, Spoiler voraus! Bitte nur weiterlesen, wenn du das Buch schon kennst. Für eine Spoiler-freie Meinung bitte das Fazit weiter unten lesen.

Für den Leser ist das Buch, was nicht sehr überraschend ist,  eine fast gleiche Nacherzählung von „Onyx – Schattenschimmer“. Die wenigen neu dazugekommenen Szenen beschränken sich fast alle auf Gespräche zwischen Daemon und seiner Schwester sowie ihm und den Thompsons. Man könnte meinen, dadurch die Beziehung der „Geschwister“ näher kennenzulernen. Das ist aber leider nicht der Fall, da die beschriebenen Szenen nicht tief genug gehen. Warum hat Jennifer L. Armentrout nicht mehr über diese Beziehungen geschrieben? Dass sich die „Geschwister“ nahestehen, wusste man bereits aus der „Obsidian“-Buchreihe. Es wäre spannend gewesen, hier mehr zu erfahren. Die eine oder andere Stelle, die noch nicht bekannt ist, dreht sich auch um die Handlung Lux gegen Arum und das VM. Dadurch wird nun doch noch ein bisschen Abwechslung geboten.
Das eigentlich Interessante an dem Buch ist, wenn Daemon Zeit mit Katy verbringt. Dann bekommt der Leser noch einmal einen besseren Einblick in seine Gedanken. Dabei merkt man mehrere Sachen: Die erste ist, dass er viel weniger von dem Arschloch hat, als man denkt. Ja, Daemon scheint sogar noch netter zu sein, als der Leser es vielleicht nach „Onyx – Schattenschimmer“ annimmt. Vielmehr erbarmt er sich total schnell, will es aber nicht zeigen. Das hat uns beim Lesen gut gefallen, und Daemon ist uns noch mehr ans Herz gewachsen. Allerdings wird Daemon gegenüber Katy am Anfang ein bisschen überlegen gezeigt, da er so viel mehr über sie zu wissen scheint, als sie selbst. Das verliert sich aber relativ schnell wieder und die Geschichte konzentriert sich auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Klar weiß man schon wie sie ausgeht und selbst wenn man es nicht wüsste würde der Leser schnell darauf kommen wie sie ausgeht. Dank dem witzigen Schreibstil von Jennifer L. Armentrout wird es trotzdem nicht langweilig und ein paar laute Lacher sind sowieso vorprogrammiert.

Fazit

Es ist nicht leicht ein Buch nochmal, nur aus der Sicht einer anderen Person, zu schreiben und es trotzdem noch spannend und interessant zu gestalten. Ein bisschen interessanter hätte die Autorin die Geschichte dadurch machen können, dass sie genauer auf die Beziehungen zwischen Daemon und seiner Schwester sowie ihm und den Thompsons eingegangen wäre. Dass es nicht so ist, lässt sich verkraften, denn um Daemon besser kennenzulernen ist das Buch super. Er hat nämlich noch mehr gute Seiten, als man  zuerst denkt! Ach ja, und Katy und Daemon sind einfach so süß zusammen. Für Daemon-Fans ein absolutes Muss!

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