Rezension zu „Iskari – Der Sturm naht“

Titel: Iskari – der Sturm naht

Autor: Kristen Ciccarelli

Übersetzer: Astrid Finke

Genre: Fantasy

Seitenanzahl: 416

Verlag: Heyne fliegt (Verlagsgruppe Random House)

Preis: 16,99€

Inhaltsanagbe

Nachdem Asha als Kind vom gefährlichsten aller Drachen, Kozu, verletzt wurde, hat sie es sich aus Rache zur Lebensaufgabe gemacht Drachen zu finden und umzubringen. Um den Mann, den sie hasst, nicht heiraten zu müssen, soll sie nun aber ihren alten Rivalen Kozu vernichten. Und das während ihr Bruder geheimnisvolle Dinge im Schilde führt, die Zeit bis zur Hochzeit knapp wird und ihr der Sklavenjunge Torwin an der Backe hängt. Dieser scheint aber gar nicht zu sein wie alle anderen ergebenen Diener und schon bald sieht sie in ihm mehr als den den untergebenen Arbeiter. Zu all dem Unheil muss sich der Große Alte jetzt auch noch einmischen. In der folgenden Zeit muss Asha stark sein und Feinde von Freunden und Lügen von der Wahrheit unterscheiden.

Unsere Meinung

Gleich am Anfang bietet Kristen Ciccarelli dem Leser eine spannende Einstiegsszene, die dem Leser einerseits schon die Protagonistin näherbringt und andererseits den gesellschaftlichen Unterschied in der fiktiven Welt sehr gut zeigt. Dieser Unterschied zwischen der bestimmenden Herrschermacht und den unterworfenen wertlosen Sklaven wird von der Autorin natürlich als negativ und ungerecht gesehen, was sie während des ganzen Buches auch so zeigt. Außerdem ist in dem Buch nachvollziehbar zu sehen, wie sich die Leute der verschiedenen Gesellschaften benehmen, wenn sie sich von Kind auf so verhalten müssen, wie es vorgeschrieben ist. Das gesamte Staatssystem ist gut durchdacht und klar geregelt. Die Charakter sind fast alle interessant, wobei der Leser manchen Personen schon gleich hinter die Fassade gucken kann, vielen aber auch nicht. Wenn dabei hier und da ein Teil der Lügen aufgedeckt wird ist man so manch ein mal über das Verhalten betroffener Person überrascht und muss schnell weiter lesen, um die nächste Intrige aufzudecken. Asha als Protagonistin hat ihre Meinung manchmal zwar etwas sehr schnell geändert, hat uns ansonsten jedoch sehr gut gefallen. Trotz der nicht wirklich überraschenden entwickelten Liebesbeziehung zwischen ihr und dem entsprechenden Jungen, war diese einfach süß zu beobachten.
Ein paar kleine Details waren in der Handlung noch etwas sehr schnell, unrealistisch oder holprig. Bei dem fesselnden wunderbar gelungenen anderen Teil kann man da aber gerne hin und wieder ein Auge zudrücken. Das umfangreiche Setting der fiktiven Welt in Verbindung mit dem bildhaften Schreibstil hat es nochmal schöner gemacht das Buch zu lesen.

Fazit

Alles in allem ein schönes Fantasy-Buch, bei dem sich Kristen Ciccarelli  zwar altbekannter Ideen (Drachen, unterdrückte Sklaven, Geheimgänge,… ) bedient, daraus aber ein spannendes Buch macht. Es gibt zwar noch ein paar Holperer, davon abgesehen haben uns die Charaktere, die fiktive Welt und die Handlung aber wirklich gut gefallen. Besonders die Gestaltung der orientalisch angehauchten Welt mit dem strikt geregelten Herrschersystem, das durchaus auch Kritik an Unterdrückung und Machtbesessenheit im Allgemeinen zeigt, hat uns überzeugt.  Für einen Debütroman absolute klasse!

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