Rezension zu „Water & Air“

Titel: Water & Air

Autor: Laura Kneidl

Genre: Dystopie

Seitenanzahl: 480

Verlag: Carlsen

Preis: 12,99€

Inhaltsanagbe

In dieser Zukunftsversion gibt es kaum mehr Festland, weshalb alle Menschen in großen Kuppeln unter Wasser oder in der Luft wohnen. Kenzie lebt in einer Kolonie im Meer, doch glücklich ist sie dort nicht. Deswegen beschließt sie eines Tages in eine der Luftkolonien zu flüchten. Doch auch hier scheinen die Leute ihr nicht wohlgesinnt zu sein und kaum ist sie dort, wird die erste Leiche gefunden. Gemeinsam mit Callum, einem der wenigen, die noch zu ihr halten, versucht Kenzie dem auf den Grund zu gehen. Dabei stehen nämlich nicht nur ihre Leben, sondern auch das Wohl der ganzen Kolonie auf dem Spiel.

Unsere Meinung

Der Anfang des Buches ist weder spannend, noch übermäßig spektakulär, führt aber trotzdem zu einer guten Dystopie mit einer interessanten Vorstellung der Zukunft. Die Grundidee der Zukunft ist nicht neu, aber die Autorin kriegt es trotzdem hin ihre eigenen Vorstellungen der guten und der schlechten Seiten mit einzubringen und die Welt somit interessant zu gestalten. Als Leser will man auch mehr über die Kolonien erfahren, die einerseits unserer Welt ähnlich sind, andererseits  dann doch nicht unterschiedlicher sein könnten.
Die weitere Handlung des Buches ist nicht zu kompliziert aufgebaut, fesselt den Leser, wenn es einmal richtig spannend wird dennoch an die Lektüre und man hat das Bedürfnis unbedingt zu erfahren wie es weitergeht, denn der Verlauf der Geschichte ist nicht vorhersehbar.
Die Charaktere sind durchgehend gut aufgebaut und haben fast alle (bis auf eine Ausnahme) gute und schlechte Seiten. Am Anfang hat der Leser vielleicht etwas das Gefühl sich nicht mit der Protagonistin Kenzie identifizieren zu können, das wird aber schnell besser und der Leser kann in ihr eine gute Hauptperson sehen. Die Leute, die der Leser genauer kennenlernt, beschränken sich ansonsten auf ein paar wenige, was aber nicht stört, da sie die wichtigsten Personen in der Handlung sind und man die anderen nicht genauer kennen muss, um die Geschichte zu verstehen. Bei diesen Personen sind innerhalb des Buches auch realistische Weiterentwicklungen zu beobachten.
Beim Schreibstil von Laura Kneidl ist während der Geschichte eine positive Veränderung zu sehen, obwohl er am Anfang auch schon gut ist. Vor allem wie genau die Beschreibung der verschiedenen Szenen sind, ändert sich, wobei es immer genauer wird. Einzig und allein hätte der Schreibstil etwas „ausgefallener“ und nicht so „gewöhnlich“ sein können. Dadurch hat man wiederum aber auch keine Probleme sich reinzulesen.

Fazit

Wir empfehlen das Buch allen, die Dystopien mit nicht allzu exotischen oder komplizierten Zukunftsvisionen mögen. Die Handlung ist nicht allzu umfangreich, enthält aber trotzdem viel, was sich nicht nur auf die Zukunft, sondern auch auf unsere heutige Welt reflektieren lässt und ist zudem interessant und spannend zu lesen. Der Anfang des Buches weckt vielleicht nicht gerade großes Interesse an dem Buch und man findet vielleicht nicht gleich Zugang zur Protagonistin, das wird aber schnell besser, der Anfang ist vergessen und das Buch wird zu einem echten Page-Turner. Der Schreibstil wird im Verlauf der Lektüre immer detaillierter, und ist ansonsten einer, der sich leicht und gut durchlesen lässt.

Ein Kommentar zu „Rezension zu „Water & Air“

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