Rezension zu „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“


Titel: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Autor: Sarah J. Maas

Übersetzer: Alexandra Ernst

Genre: Fantasy

Seitenanzahl: 480

Verlag: dtv

Preis: 18,95€

Inhaltsanagbe

Feyre muss als Jägerin um ihr Überleben kämpfen. Und das, obwohl direkt hinter dem Wald und der hohen Mauer das Reich der gefürchteten Fae liegt. Man erzählt sich, diese seien weder menschlich noch herzlich. Eines Tages wird Feyre jedoch nach Prythian, dem Reich der Fae, verschleppt. Doch das Reich und die Fae scheinen überhaupt nicht so, wie in den alten, furchteinflößenden Legenden beschrieben. Während sie ihrem Entführer Tamlin, einem Fae, am Anfang nur mit Hass und Missgunst begegnet, entwickelt sie mit der Zeit Gefühle für ihn. Als sie dann auch noch in die Geschichte des Landes verwickelt wird, muss sie tapfer um die Liebe und Gerechtigkeit kämpfen.

Unsere Meinung

Mit „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ ist Sarah J. Maas ein weiteres Fantasy Buch gelungen.
Auch hier gibt es wie in „Throne of Glass“ die Spezies der Fae. Allerdings gibt es zwischen den Fae in den verschiedenen Buchreihen einige Unterschiede, so dass beide Buchreihen völlig eigenständig sind. Die fiktive Welt in „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ erinnert nicht an typische Fantasy-Welten, weshalb es auch für den erfahrenen Fantasy-Leser Neues zu entdecken gibt.
Der Anfang der Geschichte gelingt der Autorin mit einem spannenden Einstieg. Die Vorgeschichte zur eigentlichen Handlung ist sehr umfangreich gestaltet und der Leser erfährt im Verlauf des Buches stückweise immer mehr darüber. Das steigert die Spannung, die dann im letzten Drittel des Buches mit vielen weiteren Spannungselementen ihren Höhepunkt findet. Allerdings wird es in der Mitte des Buches in manchen Passagen etwas zäh. Da muss man sich dann mit einer Liebesgeschichte, der Beschreibung des Landes sowie kleineren Spannungsmomenten zufriedengeben (können).
Feyre als Protagonistin hat einen angenehmen Charakter und entwickelt sich im Laufe der Geschichte realistisch weiter. Tamlin hingegen erscheint ein wenig (zu) makellos, was noch dadurch verstärkt wird, dass manche der Personen ihm willenlos folgen. Außerdem hat der Leser nicht wirklich das Gefühl ihn verstehen oder erreichen zu können. Vielleicht liegt es ja daran, dass er schon über 500 Jahre Lebenszeit hinter sich gebracht hat.
Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist wie gewohnt interessant, spannend und flüssig.

Fazit

Unsere Erwartungen waren nach der Lektüre von „Throne of Glass“ hoch und wurden von diesem soliden Fantasy-Schmöker nicht ganz erfüllt. Das mag daran liegen, dass die Charaktere, insbesondere Tamlin, etwas extrem gestaltet sind.Für Leser, die auf Fantasy mit viel Liebesgeschichte stehen, können wir das Buch dennoch sehr empfehlen.

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