Rezension zu „Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken“

Titel: Elias& Laia – Die Herrschaft der Masken

Autor: Sabaa Tahir

Übersetzer: Barbara Imgrund

Genre: Fantasy

Seitenanzahl: 528

Verlag: one (Bastei Lübbe)

Preis: 16,99 (Hardcover)

Inhaltsanagbe

Stellt euch eine Welt vor, in der das Imperium die Einheimischen unterdrückt und Masken (Soldaten des Imperiums) Angst und Schrecken unter den Leuten verbreiten. Sie ist grausam und brutal, aber auch eine Heimat von Menschen wie Elias und Laia. Elias steht als Maske im Dienst des Imperiums. Doch er ist nicht immer von dessen Zielen überzeugt. Laia gehört zum normalen Volk. Als ihre Familie eines Tages umgebracht und ihr Bruder gefangen genommen wird, beschließt sie alles zu tun um ihn zu retten. Sie schließt sich dem Widerstand an und wird als Sklavin getarnt zum Spionieren in die Militärakademie der Masken eingeschleust. Dort trifft sie auf den Krieger Elias. Obwohl die beiden Feinde sein sollten, verbindet sie doch mehr, als sie zuerst denken.

Unsere Meinung

Das gesamte Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht von Elias und der von Laia geschrieben. Dadurch hat der Leser zwei parallele Geschichten, die dann aber doch miteinander verbunden sind und ein gemeinsames Ende finden. Das treibt die Spannung natürlich nochmal in die Höhe.
Die fiktive Welt, in der das Buch spielt, erinnert etwas an einen Wüstenstaat wie Ägypten oder eine Stadt wie Marrakesch. Gleichzeitig hat die Autorin aber trotzdem ihre eigenen Vorstellungen in die Welt mit eingebracht. Insgesamt wirkt die Welt dadurch gut durchdacht und detailliert, auch wenn sie sich sich nur auf eine einzige Stadt mit der Wüste daneben beschränkt.
Gesellschaftlich gibt es, wie in vielen anderen Büchern auch, eine Herrschermacht und Untertanen. Hier sieht der Leser hingegen schön, dass viele der Leute im Imperium trotz ihrer Macht nicht glücklich sind und sich ein anderes Leben wünschen. Dieses bekommen sie jedoch nicht. Sie werden gezwungen sich einzufügen, oder sie bezahlen mit dem Leben. Die Autorin zeigt bei dem Buch gut, dass Macht nicht alles ist und es wichtigere Dinge gibt. Außerdem zeigt sie, dass alle Menschem gleich behandelt werden sollten, egal wo sie herkommen, oder was ihr Beruf ist.
In der Geschichte geht es für die Hauptpersonen nicht nur darum, ihrer Aufgabe physisch gewachsen zu sein. Noch viel mehr geht es darum, mental stark zu sein und sich selbst zu überwinden. Das darzustellen gelingt Sabaa Tahir sehr gut.
Die Übersetzung ist gut gelungen und der Schreibstil ansprechend.

Fazit

Uns haben die Protagonisten in ihrer sympathischen Art und dem guten Herz super gefallen.Die Geschichte insgesamt ist spannend, facettenreich und zeigt, dass Hoffnung so mächtig sein kann.
Wir empfehlen das Buch allen Fantasy-Fans und Leuten, die gerne mal zweifeln. Dieses Buch zeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man nur daran glaubt und dafür kämpft.

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