Rezension zu „Whisper“ von Isabel Abedi

Titel: Whisper

Autor: Isabel Abedi

Genre: Thriller

Seitenanzahl: 280

Verlag: Arena

Preis: 13,95€

Inhaltsanagbe

Noa soll ihre Ferien mit ihrer schrillen Mutter und deren Freund in dem verlassenen alten Haus „Whisper“ in einem langweiligen Dorf im Westerwald verbringen. Zum Glück lernt sie David, einen geheimnisvollen Jungen aus dem Dorf, kennen. Gemeinsam stoßen sie auf ein vergangenes Verbrechen, als dessen Schauplatz „Whisper“ gedient haben soll. Die beiden setzenalles daran, den Mord aufzuklären.

Unsere Meinung

Dieses Buch beginnt in einem für Thriller nicht untypischem Setting. Doch schon bald merkt der Leser, dass es in dem Buch um mehr als nur das Geheimnis von „Whisper“ geht. Dabei werden die  Elemente Liebesgeschichte, Familienkonflikt und Dorfleben von der Autorin gut in den Handlungsablauf eingefügt.
Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss. Denn erst dann ergibt sich das ganze Bild um den unaufgeklärten Mord. Bis dahin erhält der Leser zwar immer wieder Hinweise. Diese werden aber aus dem Blickwinkel einzelner Personen erzählt und zeigen dadurch immer nur einen Teil der Geschichte, obwohl jede der Personen diesen Teil für die ganze Wahrheit hält. Dadurch verfolgt man auch als Leser immer wieder falsche Fährten und weiß bis zum überraschenden Schluss nicht, wie die Geschichte wirklich ausgeht.
Die Situation und die Gefühle der Protagonistin Noa sind für den Leser verständlich und nachvollziehbar. Das macht sie zu einer sympathischen Hauptperson. Die übrigen Charakter sind der Autorin ebenfalls gelungen. Nur Noas Mutter Kat wirkt manchmal ein bisschen extrem in ihrer Art.
Der Schreibstil ist ansprechend und die kurzen Tagebucheinträge am Anfang jedes Kapitels machen das Buch noch spannender.

Fazit

Bei diesem Buch will man immer weiterlesen und nicht mehr aufhören. Die Geschichte ist spannend, geheimnisvoll und facettenreich. Die Protagonistin ist grundwegs sympathisch und man muss sie einfach gern haben. Wir empfehlen das Buch für alle Thriller-Fans, vor allem für solche, die einen Zwangsurlaub mit Familie in einem langweiligen Kaff vor sich haben und noch nach der passenden Reiselektüre suchen.

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